Auf Wunsch von Michael Barney, 63, treffen wir uns nicht in seiner Redaktion («zu unaufgeräumt»), sondern in einem gediegenen Lokal in Zürich.
Ich habe Ihnen die neuste Ausgabe von Okay mitgebracht. Soll ich sie Ihnen gleich übergeben, oder ist Ihnen das peinlich?
Peinlich.
Verstehe ich.
Wie macht man ein erfolgreiches Sexheft?
Wie jede Zeitschrift. In erster Linie muss sich das Cover verkaufen. Ich war mal beim Stern auf Redaktionsbesuch. Wenn man da der Wand entlanggeht, wo die ganzen Coverbilder hängen und darunter die Verkaufszahlen, dann geht die Zahl immer dann nach oben, wenn ein nackter Arsch oder Busen drauf ist.
Bei Ihnen sind ja wohl jedes Mal Brüste drauf. Im Minimum.
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