Als die Rhone in den vergangenen Tagen über die Ufer trat, ging es nicht lange, bis die Medien mit dem Finger auf den Walliser Staatsratspräsidenten und Umweltdirektor Franz Ruppen (SVP) zeigten. Als hätte jemand Regie geführt, behaupteten Radio SRF, der Tages-Anzeiger und andere Zeitungen, Ruppen habe die dritte Rhone-Korrektion (R3) sistiert, was jedoch nicht zutrifft. Unterschwellig schwang dabei der Vorwurf mit, der SVP-Staatsrat sei für die Überschwemmung verantwortlich.
Gunst der Krise: Mitte-Staatsrat Darbellay.
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