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Die Weltwoche

Das Ausland zahlt immer
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Wirtschaft

Das Ausland zahlt immer

Nach den leidvollen Erfahrungen mit too big to fail-Banken erklären sich Länder wie Griechenland jetzt für too ­political to fail. Die Folgen werden noch unerfreulicher.
Die Meinungen über die Finanzkrise 2008 bis 2010 scheinen gemacht: Das ganze Schlamassel sei ein Versagen der Banken und der Finanzmärkte. Für viele ist es gar ein letzter Vorbote für das Ende des elenden Kapitalismus. Hauptursache waren Gier, Masslosigkeit und Kasinomentalität der privaten Finanzmarktakteure zum einen und die Deregulierung der Finanzmärkte zum anderen. Beim letzteren Vorwurf blickt man vor allem in die USA und meint die Aufhebung des sogenannten Glass-Steagall-Gesetzes, das ein Trennbankensystem vorschrieb und somit das Zusammengehen von Investmentbanking mit dem Kreditgeschäft zu verbieten schien. Diese Aufhebung erfolgte allerdings nicht als Folge eines Liberalisi ...
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