Es gibt jenen unheilvollen Moment im Gespräch zwischen einem Mann und einer Frau, wo eine Weiche falsch gestellt wird; ein Satz, ein Wort hängt quer in der Luft, und alles, was gesagt wird, vergrössert von da an das kolossale Missverständnis, den jahrhundertealten arrhythmischen Tanz der Geschlechter, der in diesem Zweigespann seine aktuelle Ausformung findet», sagt Tom, «irgendwann steigt dein besseres Ich aus dir heraus, wie in der Weichspülerwerbung, steht mit verschränkten Armen neben dir und sagt vorwurfsvoll: ‹Mein Gott, bist du unfähig! Jetzt hast du das ganze Gespräch versaut. Jeder andere Mann würfe längst mit Anekdoten, jonglierte lässig mit Komplimenten und liesse d ...