Das Umpf-umpf kommt pünktlich. Wie erwartet. Gleich im ersten Stück. Ein paar Takte Sphärenklingeln, Atmo und Gesang, und dann ist es da. Das Umpf. Und es gönnt sich keine Pause mehr. Es stampft und stampft und stampft bis zum Ende. Kann sein, dass es irgendwann eine Unterbrechung gibt, aber das fällt nicht weiter auf. Der Beat reisst mit bis ins Vergessen. Denn die zunächst bohrende Gleichförmigkeit dieser CD ist gnädig, weil sie irgendwann einfach verdampft. Kaum hat man einen Augenblick nicht zugehört – da hat sich Lady Gaga schon in den Hintergrund verflüchtigt und sich im blitzenden Ebenmass des allgemeinen Soundgetümmels aufgelöst.
Man kann viel über Lady Gagas zweites ...