Wochenlang hatte der Fall Samantha Runnion die Nation gequält. Das fünfjährige Mädchen war am 15. Juli in einem Wohnquartier in Stanton, Kalifornien, von einem Unbekannten gebeten worden, ihm bei der Suche nach seinem Hund zu helfen, und war zu ihm ins Auto gestiegen. Am nächsten Tag lag ihre Leiche in einem Strassengraben. Sie war erwürgt und sexuell missbraucht worden. «Wir werden dich zur Strecke bringen, wo immer du bist, und wir werden dich zur Rechenschaft ziehen», drohte Sheriff Michael Corona dem Täter über Radio und Fernsehen. Es waren ziemlich exakt die gleichen Worte, die George W. Bush zehn Monate zuvor an Osama Bin Laden gerichtet hatte.
Die Botschaft an die Nation war ...