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Literatur

Das Buch, das alles kann

«Das grosse Spiel» des Baslers Claude Cueni über einen genialen Geldtheoretiker ist schlichtweg grossartig. Vielleicht passt es deshalb nicht in den Raster gängiger Genreeinteilungen.
John Law of Lauriston, der Mann, um den es in dieser unglaublichen, aber wahren Geschichte geht, der grösste Geldtheoretiker aller Zeiten (wie der Verlag uns wissen lässt), hat wirklich gelebt. Er wurde 1671 in Edinburgh geboren und starb 1729 in Venedig. Er entstammt einer schottischen Adelsfamilie, die auch schon mit Geld zu tun hatte. Sein Vater William war Münzprüfer. Wie geht man mit einem solchen Stoff um? Man kann Claude Cueni fragen. Dabei übt der noch. Drehbücher für Film und Fernsehen, ein gutes halbes Hundert, schrieb der 50-jährige Basler mittlerweile zwischen Zähneputzen und Frühstück. Jetzt sind es historische Romane. «Cäsars Druide», 1998 erschienen, verkaufte s ...
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