Zürich, 20. April 2024: An einem Symposium zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) nehmen über 700 Personen aus dem In- und Ausland teil. In der ersten Reihe sitzt ein Herr, der schon durch seine schwarze Kleidung und seinen Habitus auffällt, ein Exot im buntgemischten Publikum. Es ist Marian Eleganti, ehemaliger Weihbischof von Chur. Als er vom Veranstalter kurz begrüsst und vorgestellt wird, geht ein ungläubiges Raunen durch die Ränge. Ihn haben hier offenbar die wenigsten erwartet. Doch Bischof Marian, wie seine katholisch korrekte Anrede lautet, tut selten, was man von ihm erwartet.
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