Als die ersten europäischen Entdeckungsreisenden im 18.Jahrhundert den afrikanischen Kontinent durchstreiften, nötigten ihnen die Eingeborenen mit ihrer feinen Töpferware und ihren kunstvoll geschnitzten Holzstatuen durchaus Respekt ab. Aber vor allen Dingen rümpften sie die Nase über die «abartig niedrige Intelligenz» der Dunkelhäutigen, die in ihrer Nacktheit, ihrer unterentwickelten Hygiene, ihren primitiven Hütten und in ihrer «zurückgebliebenen» Kultur zum Ausdruck kam. Die Schilderungen über die ersten Expeditionen in den Fernen Osten hatten dagegen einen völlig anderen Unterton. Marco Polo, der im Jahr 1275 in China eintraf, geriet ins Schwärmen über die fortschrittlic ...