Die Ratlosigkeit zwischen den Geschlechtern in Alt-Europa ist gross: Die Emanzipation der Frau scheint gelungen, die Kinder fehlen. Die zu Ruhm und Rang gelangten Frauen beschäftigen sich nun im Feuilleton mit den demografischen Kollateralschäden ihres Erfolges. Etwa die Zeit-Redaktorin Susanne Gaschke (eine Tochter): «Die Emanzipationsfalle: Erfolgreich, einsam, kinderlos», oder Iris Radisch (drei Kinder), von deren Buch «Die Schule der Frauen» hier kürzlich die Rede war, ganz zu schweigen von Eva Hermans (ein Sohn) Bestseller. Tatsache bleibt, dass die europäischen Staaten ihre Bevölkerungszahlen nur dank ständiger Zuwanderung halten können. Wie war der Geschlechterdiskurs besch ...