Da ich die Kunst der Hochrechnung nicht beherrsche, kann ich nicht einmal annähernd ermessen, an wie vielen Abenden ich in den letzten fünfzig Jahren – ich begann früh damit – in den unterschiedlichsten Konzertsälen zwischen Basel und Schanghai, Verbier und Paris, Berlin und Los Angeles sass. Jedenfalls sehr oft. Zum ersten Mal war es in Bern. Ich war höchstens elf Jahre alt, als ich anlässlich eines Ferienaufenthalts mit meinem Onkel Walter, einem musikliebenden Bankbeamten und dilettierenden Geiger, ein Konzert des Berner Symphonieorchesters besuchte. Paul Kletzki, damals Chefdirigent in Bern, leitete das Orchester.
Etwas später wünschte ich mir ein Abonnement des Basler Kamme ...