Das Eis und die Zeit
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Die Weltwoche

Das Eis und die Zeit
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Ein flüchtiges Wintermärchen

Das Eis und die Zeit

Der tief stehenden Sonne entgegen, immer auf den Kirchturm von Le Sentier zu. Das Eis ist matt, es hat Warzen, Beulen, über die meine Kufen klappern. Das schlägt jedesmal ins Fussgelenk
Und immer wieder bremst eines der verzuckerten Felder meine Fahrt, die aus dem Eis des Lac de Joux wachsen: Das weisse Moos ist Raureif vieler Tage, nicht Schnee.Zuweilen gibt es Verwerfungen - kleine Faltungen nur, nicht eisige Trümmerberge wie auf der Ostsee -, Stellen, an denen sich zwei Eisplatten gegeneinander stemmen, wie tektonische Strukturen, bis die eine nachgibt, die andere sich über die erste schiebt.Es ist wieder Eiszeit: Wie Zugvögel schwärmen die Eissegler zusammen, auf den Wannsee zwischen Berlin und Potsdam, aufs Steinhuder Meer bei Hannover, auf die Mecklenburger Seen, in die Masuren… Neuerdings informieren sie sich übers Internet, mit Angaben zu Eisdicke und -qualit ...
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