Das Elend der Swissness
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Das Elend der Swissness
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Das Elend der Swissness

Die Parteien überbieten sich im Wahlkampf mit Appellen an die Heimatliebe. Alle wollen am Swissness-Hype teilhaben: von der Unterhosenfirma bis zur Entwicklungshilfe. Die grassierende Heimattümelei nervt. Und ist erstaunlich unschweizerisch.
Schweiz, Schweiz, Schweiz, wohin das Auge reicht. Mit ernster Miene kündete «Tages- schau»-Moderator Franz Fischlin am 25. Oktober 2010 den nächsten Beitrag an: «Die SVP gibt wieder einmal den Tarif durch». Eben hatte die SVP-Parteileitung ihren Slogan für den Wahlkampf 2011 präsentiert: «Schweizer wählen SVP». Die SVP-Gegner reagierten verstört – und machten sich sofort an die Arbeit. Gut drei Monate später enthüllte CVP-Präsident Christophe Darbellay das Resultat. «Zufriedene Schweizerinnen und Schweizer wählen CVP», sagte er vor den Medien. Hinter ihm war der neue Slogan an die Wand projiziert: «Keine Schweiz ohne uns». Auch die Freisinnigen hatten den Tarif vers ...
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