Neulich war ich mit einem Freund – einem prominenten Autor – auf einer Party, und wir begannen ein Gespräch mit einer Frau, einer Mutter aus der Nachbarschaft, die wir gerade erst getroffen hatten. Nun hätte jeder von uns sicher etwas Interessantes zu erzählen gehabt. Doch mit grosser Hartnäckigkeit drängte die Frau uns in die Zuhörerrolle, erzählte von ihren Kindern, ihrem alkoholkranken Nachbarn, und während wir ihr anfangs wenigstens noch Fragen stellen durften, schien sie irgendwann zu fürchten, dass diese ihren Monolog gefährden könnten. Plötzlich wurde sie einfach immer lauter, wenn einer von uns den Mund öffn ...