Der Irrsinn des Hochsommers an Griechenlands Küsten dauerte eine gute Woche nur. Die Strände waren überfüllt, die Parkplätze voll, die Restaurants heillos überfordert. Von der Sonne beschienene Massenhysterie war es. Das Land ächzte unter seiner eigenen Last.
Es ist jedes Jahr dasselbe. Am 15. August geht Griechenland in die Ferien, alle zusammen, es ist ein Massenexodus, der umso überflüssiger scheint, als die griechischen Sommerferien drei Monate lang dauern. Soziologen bezeichnen dieses Phänomen des Massenaufbruchs als kollektive Suche nach einer tiefen psychologischen Identifikation mit dem eigenen Land. Und so gehen sie hin zu den, wie sie sagen, schönsten Stränd ...