Ohnmächtig verfolgen wir den Vormarsch der russischen Armeen. Die Ukrainer wehren sich heldenhaft, eine junge, noch kaum dreissigjährige Nation, die sich dem Bären mit grimmiger und im Kreml wohl unterschätzter Geschlossenheit entgegenstellt. Aus seinen Bunkern und Palästen funkt Präsident Selenskyj, ein früherer Schauspieler in der Hauptrolle seines Lebens, Signale des unbedingten Widerstands. Die Schändung eines souveränen Staats durch eine aggressive, erdrückend überlegene Weltmacht löst im Westen, auch in der Schweiz, Empörungswellen des solidarischen Beistands aus.
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