Wenn er lacht, strahlt er, obwohl das Jahr kräftezehrend war. Im Januar übernahm Thomas Süssli, 54, den Chefposten in der Schweizer Armee. Nur wenig später, im Frühling, leitete er die grösste militärische Mobilmachung seit 1948. Was der höchste Befehlsgeber in der Armee während der Corona-Krise war und ist, steht symbolisch auf dem Salontisch in seinem Büro: ein Leuchtturm. Das Gespräch findet im Bundeshaus Ost statt. Auf dem gleichen Sofa sass dem Chef der Armee unlängst eine Corona-infizierte Person gegenüber, die ihn ausser Gefecht setzte. Geschmacksverlust, so Thomas Süssli, habe er keinen gehabt.
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