«Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch», dichtete Friedrich Hölderlin. Es ist vielleicht einer der tiefsten und klügsten Verse der Romantik, weil er voller Dialektik steckt. Kein Wunder, möchte man meinen, war Hölderlin doch mit Hegel, dem Erfinder des dialektischen Denkens, im Internat in Tübingen. Der Vers sagt, dass in der Zunahme von Gefahr immer auch die Chance auf deren Bewältigung wächst. Die ökologische Krise der Gegenwart und das fieberartige Steigen der Ölpreise ist eine solche Gefahr.
Ein Barrel Öl kostete zuletzt über 110 Dollar. Das ist der Anbruch eines neuen Zeitalters. Niemand hat mehr Lust Benzinpreise zu zahlen, die an Cocktailpreise in guten Bars erinn ...