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Mobilität

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Vor hundert Jahren wurden auf motorisierte Menschen Mordanschläge verübt. Noch heute geisseln Kritiker den «Autowahn» und warnen vor der ungebremsten Mobilität. Die Deuter irren. Dem Automobil winkt eine blühende Zukunft.
Am Abend des 2. März 1913 befindet sich die wohlhabende Berliner Juweliersfamilie Plunz in ihrem Opel Torpedo auf der Rückfahrt von einer Sonntagsfahrt zum Wandlitzsee. Gesteuert wird der offene Tourenwagen vom 45-jährigen Rudolf Plunz, neben ihm sitzt seine Frau, auf den Rücksitzen die 17- und 19-jährigen Töchter. Bei Henningsdorf, auf der viel befahrenen Rheinsberger Allee, fährt das Auto mit 40 Stundenkilometern plötzlich in ein fingerdickes Stahlseil, das in einem kleinen Kiefernwaldstück in einer Höhe von 0,50 und 1,50 Metern, also doppelt, quer über die Strasse gespannt ist. Das untere Drahtseil trifft die Eheleute und die 19-jährige Tochter Else an Hals, Kopf und Gesicht. ...
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