Ein Jahr nur noch bis zu den Winterspielen in Turin, und die Regierung Berlusconi hat erziehungsmässig nicht einen Finger gerührt. Die Italiener sind nach wie vor ein Volk von Händeverwerfern, Vordränglern und Extrawurstbestellern, die nicht einsehen, dass zivilisierte Menschen an Schaltern und Kassen keine gestikulierenden Klumpen, sondern stille Schlangen bilden. Nicht zu reden von jenem männlichen Griff zwischen die Beine, begleitet von einem leichten Kniewipper, der dem deutschen Dichter Rolf Dieter Brinkmann den Empörungsschrei «Sackkratzer-Italien!» entlockte. Nach wie vor wird jederzeit und überall selbstvergessen vom Oberschenkelansatz gelöst, was dort offenbar häufiger kl ...