Nächste Woche ist von Hans Heinrich Coninx, Verleger des Tages-Anzeigers und Verwaltungsratspräsident der Tamedia, schauspielerisches Talent gefragt. Im Zürcher Kongresshaus wird der Mann mit der Fliege vor versammelter Aktionärsgemeinde sorgenvoll einen schleppenden Aktienkurs und einen Konzernverlust von zwölf Millionen Franken beklagen. Dabei hätte er und seine weit verzweigte Familie allen Grund zur besten Laune. Schliesslich haben sie das beste Geschäft abgeschlossen, das sie je gemacht haben: TV 3.
Hundert Millionen Franken – so viel hat TV 3 insgesamt wohl gekostet – setzte die Verlegerfamilie aus der Firmenkasse als Einsatz; rund siebenmal mehr zweigte sie in die eigene Ta ...