Die Aula einer Primarschule in Zürich Oerlikon ist gerammelt voll. Über mangelndes Interesse der Eltern, die an diesem Abend zu einer Einführungsveranstaltung eingeladen sind, kann sich die Schulleitung wahrlich nicht beklagen. Sichtbar zufrieden, bedankt sich der Rektor für das zahlreiche Erscheinen. Der Mann hat für alle Fälle vorgesorgt, weist doch das Einzugsgebiet seiner Schule einen überdurchschnittlich hohen Ausländeranteil von rund 37 Prozent auf. Darum macht der Rektor auf einen langen Tisch beim Eingang aufmerksam, an dem sieben Übersetzer Platz genommen haben, unter anderem für Türkisch, Albanisch und Serbokroatisch, wobei der politisch korrekte Ausdruck für letz ...