So unübersichtlich das Resultat der Nationalratswahlen war und so verwirrt einige Politiker-Köpfe noch immer sind, so klar Âzeigen sich nach den zweiten Durchgängen um die letzten Sitze in der Kleinen Kammer die politischen Verhältnisse der Schweiz. Sämtliche Mitte- und Linksparteien – FDP, CVP, BDP, GLP, EVP, SP und Grüne – umhalsen sich wie Kletten, um jede Wahl eines SVP-Vertreters in den Ständerat zu verhindern.
Diese «liaison totale» hat es im Kanton Bern, wie allgemein erwartet, locker geschafft, den erst im Frühjahr gewählten Adrian Amstutz aus seinem Sessel zu stossen und der SVP ihren Prestige- und Traditionssitz zu entÂreissen. Dass keine der bürgerlichen Parteie ...