«Gerechtigkeit» sei sein Generalbass, wird vom Biografen gesagt (Peter Rüedi). Sie ist bei ihm transzendental und relativ zugleich.
Im Jahr 1969 hielt Friedrich Dürrenmatt an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz seinen «Monstervortrag über Gerechtigkeit und Recht» und öffnete die Szene sofort weit. Er zeigte da auch seine Liebe zur Schweiz, auch wenn er sie als «Nachtapotheke des Roten Kreuzes» bezeichnete. Er zeigt auch, anhand von zwei Geschichten (siehe auf den Seiten 62 und 63), dass wahre Gerechtigkeit hintergründig sein kann und juristische Schlauheit aber doch auch vieles zu erklären vermag. Diese Polarität zieht sich durch sein Werk. Es geht da aber auch um Grundsa ...