Beginnen wir doch mit dem Volksmund, und schauen wir in den Alltag: Wo immer jemand auf berufliche, wirtschaftliche oder Âfamiliäre Erfolge zurückblickt, folgt gleich das Eingeständnis: «Es war wohl auch viel Glück im Spiel.» Und ich stimme dem vorbehaltlos zu.
Damit begrenzt das Wort «Glück» immer die menschliche Macht. Der Volksmund will sagen: Das Wesentliche kommt nicht etwa von uns selber, da braucht es noch etwas. Ob wir dies nun Glück, Schicksal, Zufall, Vorsehung oder Gnade nennen. Es wird uns ohne unser Zutun geschenkt.
Nur dank Glück leben wir
Für die wesentlichsten Dinge unseres Lebens können wir nichts. Sie sind gegeben. Ist es Âetwa unser Verdienst, dass wir geze ...