Vor dem Match war Tom Keita sehr nervös. Es war eines jener Spiele, bei denen die Sportjournalisten schon im Vorfeld zu den ganz grossen Worten greifen. «Sein oder Nichtsein», hiess es im Blick.
Die Ausgangslage war klar: Der Verein musste gewinnen. Und das gegen den Tabellenführer, gegen den man in der Hinrunde sang- und klanglos verloren hatte. Mit einer Niederlage oder einem Unentschieden war, schon jetzt im April, die letzte realistische Chance auf den Meistertitel vertan, und man würde die Saison unter «ferner liefen» abbuchen müssen.
Das Spiel war seit Wochen ausverkauft. Die Telefonaktion eines Radiosenders, der zwei Plätze ausgelobt hatte, liess die Leitungen zusammenbre ...