«Die Grenzen des Wachstums», «No-Growth», «Small is Beautiful» waren wirkungsmächtige Parolen der siebziger Jahre. Sie feuerten eine Jugend an, eine grüne Bewegung zu gründen, die dann in den achtziger und neunziger Jahren zunehmend Einfluss auf die praktische Politik gewann. In dem Masse allerdings, in dem diese grüne Bewegung Regierungsverantwortung über- nehmen konnte, wandelte sich ihre Rhetorik. Das wirtschaftliche Wachstum wurde nicht mehr ausschliesslich und immer weniger als Krebsgeschwür der kapitalistischen Wirtschaftsform und immer mehr als notwendige Voraussetzung zur Durchsetzung konkreter Projekte einer ökologischen und sozialen Politik gesehen.
Heute müssen grü ...