Die Eingangshalle des Museums ist menschenleer. Von einem Klavier in der Mitte des Raums erklingt eine Melodie. Wie von Geisterhand bewegen sich dazu die Tasten. Abrupt wird die Musik von menschlichen Stimmen unterbrochen. Das Gesprochene kommt aus Lautsprechern. Doch ist die Tonqualität so gut, so lebensecht, dass sich paradoxerweise ein Gefühl des Belauschens einstellt, obwohl nach wie vor niemand im Raum ist. Das Gespräch zwischen Janet Cardiff und George Bures Miller zeugt von grosser Vertrautheit. Die Künstlerin und der Künstler arbeiten seit Ewigkeiten zusammen und sind auch privat ein Paar. So unterhalten sich die beiden höchst angeregt über die Musik, die sie für einen Film k ...