Tom Vanderbilt, wie kamen Sie dazu, ein Buch über Autos und Verkehr zu schreiben?
Ich fuhr auf der linken Spur und sah das Schild «Fahrbahnverengung in 500 Metern». Ich musste also auf die rechte Spur wechseln. Einfädeln. Mein Leben lang bin ich ein Früheinfädler gewesen. Ich dachte, das sei höflich. Ich hielt Leute, die bis zur Baustelle fuhren und dann erst einscherten, für Egoschweine, die uns das Leben schwermachen. Plötzlich fragte ich mich: Stimmt das? Vielleicht mache ich ja mit meinem frühen Einfädeln den Verkehr kaputt? An diesem Tag entschloss ich mich, etwas zu untersuchen, dem wir ständig ausgesetzt sind, ohne es wirklich zu verstehen: den Autoverkehr.
In der Schweiz ...