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«Das ist doch eine verkehrte Welt»
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Interview

«Das ist doch eine verkehrte Welt»

Der amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs ist einer der schärfsten Kritiker der Politik von Präsident George W. Bush. Ein Gespräch über die Irrationalität von Kriegen, F¨ünf-Sterne-Hotels und seine Zusammenarbeit mit dem Popstar Bono.
Sie waren Professor in Harvard, heute unterrichten Sie an der Columbia-Universität in New York. Wie denken junge Amerikaner über den Krieg im Irak?Mein Eindruck ist, dass eine Mehrheit dafür war. Interessant ist, dass sich die Einstellung der Studenten deutlich von jener der Fakultät unterscheidet, die viel skeptischer gegenüber dem Krieg eingestellt ist. Viele Professoren haben nicht vergessen, was der Vietnamkrieg für ein Chaos angerichtet hat. Was wir heute erleben, ist ein Rollentausch der Generationen. Lässt die Unterstützung für Bush nach, seit man sieht, wie schwer sich die Amerikaner mit dem Wiederaufbau des Iraks tun?Kaum merklich, was aber nicht weiter verwunderlich ist, ...
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