Im 19. Jahrhundert erlebte die Schweiz die letzte Hungersnot. Damals gab es keine internationalen Hilfswerke, die der Schweiz hätten unter die Arme greifen können. Aus Not wanderten viele Schweizer aus und suchten im Ausland Arbeit und Nahrung. Heute haben es die vom Hunger in den Entwicklungsländern betroffenen Menschen schwerer. Auswandern ist wegen der in praktisch allen Industrieländern bestehenden restriktiven Einwanderungspolitik keine Alternative mehr. Einem Land, das die Grenzen für unverschuldet in Not geratene Leute schliesst und sie der Möglichkeit beraubt, ihrem Schicksal durch Auswandern zu entfliehen, erwächst die humanitäre Pflicht, bei Katastrophen Hilfe zu leisten. D ...