Am 24. Februar 1890 erlitt Vincent, wie sich van Gogh selber nannte, in der Nervenheilanstalt von St-Rémy einen epileptischen Anfall, der ihn in eine zweimonatige schwere gesundheitliche Krise stürzte. Als er gegen Ende April neue Kraft schöpfte, entschloss er sich, aus der Provence wieder zurück «in den Norden» zu ziehen. Der Plan Vincents und seines Bruders Theo war, dass sich der Maler in dem 35 Kilometer von Paris entfernten Dorf Auvers-sur-Oise in die Obhut des Arztes Paul Gachet begeben würde. Dr. Gachet war ein Kunstnarr, der schon einmal Paul Cézanne bei sich beherbergt hatte.
Am 20. Mai nimmt Vincent, der nach seiner Abreise aus St-Rémy vier Tage bei Theo und dessen junge ...