Der Kunst ist ja förderlich, wenn einer konsequent und ohne Blick nach rechts und links seine Sache betreibt. Dem Ruhm aber womöglich nicht: Den bewirkt zuweilen die Verpackung mehr als der Inhalt. Der Posaunist Glenn Ferris hat zwar seit seinen Anfängen bei Don Ellis in den denkbar unterschiedlichsten Bands gespielt. Aber ob Jazzrock (Billy Cobham), Avantgarde-Jazz (Steve Lacy oder Barry Altschul) oder gar Arbeit als Studiomusiker (mit Frank Zappa oder Harry James) – Ferris bewahrte sich immer einen harten Kern, blieb ein Hardcore-Jazzer, der bei allem Raffinement immer auf seine gefährliche linke Gerade baute. Mike Zwerin, als langjähriger Kritiker der International Herald Tr ...