Der Zürcher Kirchenbote, das offizielle Organ der reformierten Landeskirche, hat neuerdings einen muslimischen Kolumnisten. Zu dessen Auftrag schreibt die Redaktion: «Zwischen Christentum und Islam gibt es viele Bezüge. In einer Serie legt der Muslim Hadayatullah Hübsch Bibeltexte aus islamischer Sicht aus.» Welche «islamische Sicht», wird nicht verraten. Die Unterlassung ist brisant: Hübsch ist der ideologische Kopf des deutschen Arms der Ahmadiyya-Sekte und ein Konvertit mit bewegter Biografie. Er nahm, damals noch als Paul-Gerhard Hübsch, an den Studentenunruhen von 1968 teil und verkehrte in der legendären Kommune 1. Exzessiver Drogenkonsum führte den Hippie in psychiatrische ...