Die Idee des Navigationssystems raubt den Einheimischen ihr Geheimwissen. Ein winziger Ort in Südfrankreich, an dem der grosse deutsche Künstler Anselm Kiefer ein kleines Reich voller Häuser, Tunnel und Türme gebaut hat, bei Barjac auf La Ribaute. Am Flughafen in Marseilles gelandet, hatte ich auf dem Blackberry die Anfahrtsbeschreibung von Kiefers Assistentin und wenig später den besorgten Anruf seines Kunsthändlers, ob ich das auch finden werde. Die freundliche, ja herzliche Dame am Sixt-Schalter fragte nach der Bedeutung des GPS, wie sie es nannte, und ich nickte nur bedeutungsschwanger: «Sehr wichtig.» Daraufhin gab sie mir den Fünfer-BMW mit dem deutschen Nummernschild.
Der Nav ...