Bei wem die Korken fröhlich knallten, weiss wohl niemand so genau. Na klar – Robbie Williams wird sich das eine oder andere Gläschen auf die Lampe geschüttet haben. 100 Millionen Euro (Financial Times) sind schon ein paar Asbach Uralt wert. Beim Musikriesen EMI jedoch, der so ausdauernd um das profitable Goldkehlchen gefeilscht hatte, dürfte sich die Freude am Deal in viktorianischen Grenzen halten. Zwar hatten die Briten die Kollegen von Sony, Warner, Dreamworks und Universal ausbremsen können – doch die an Williams zu zahlende Garantiesumme für mindestens sechs Alben innert fünf Jahren ist happig.
Mehr als happig: Für den marodierenden Konzern EMI, der nach einem Gewinneinbruch ...