«Sagen Sie, Herr Stutz: Entfernen Sie diesen Wandschmuck nach Weihnachten wieder?», habe ein Gast im vergangenen Dezember gefragt, und er amüsiert sich noch immer darüber. Denn der «Wandschmuck» ist ein Werk von Ugo Rondinone, dem sechstwichtigsten Schweizer Künstler (Bilanz-Künstlerrating). Der verkleidete die Wände und die Decke des Zürcher Restaurants «Seidenspinner» mit Spiegelscherben. Das Lokal gehört Andy Stutz, der Seidenstoffe für Modedesigner gestaltet und Accessoires aus Seide verkauft. Diskretion, sagt er, sei wichtig, wenn man erfolgreich wirten wolle: «Deshalb bin ich der Einzige, der über Gäste lästern darf.»
Kürzlich hat die Wirtschaftszeitung Cash sein Re ...