Die Schlinge zieht sich zu. In den grösseren Unternehmen gibt es immer weniger Spielraum, um sich beim Investieren, Anstellen von Leuten, Kaufen und Verkaufen von kaufmännisch vernünftigen Gedanken leiten zu lassen. Und um Manager daran zu messen.
Stattdessen füllen die Begriffe «environmental», «social» und «governance» den Raum, bekannt unter dem Kürzel ESG: Eine Firma soll so arbeiten, dass sie nicht einfach auf die Rentabilität schaut, sondern auch auf Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensverhalten. Die EU-Führung hat ESG mit ihrem «Green Deal» und dem damit zusammenhängenden Aktionsplan «Sustainable Finance» als obligatorisch erklärt für die Wirtschafts- ...