Im Jahr 2000 verkaufte Gerhard Isler seine Finanz und Wirtschaft an den Medienkonzern Tamedia. Er hatte die Zeitung, die zweimal pro Woche erscheint, von seinem Vater geerbt.
Tamedia bezahlte Isler die aus heutiger Sicht horrende Summe von sechzig Millionen Franken. Auch die NZZ-Gruppe hätte die FuW gerne übernommen und bot mit.
Heute ist man bei der NZZ noch so froh, dass man das Wirtschaftsblatt damals nicht bekommen hat. Die aktuelle Situation der FuW ist für Tamedia-Präsident Pietro Supino «unbefriedigend». In der Wortwahl von Verlegern heisst unbefriedigend miserabel.
Medienmärkte ändern sich permanent, das ist nichts Neues. Es gibt schrumpfende Märkte, wie jener der bezahlte ...