Es gibt Schriftsteller (vielleicht sollte man sie wirklich Dichter nennen), die geben so lange keine Ruhe im Hantieren oder Kochen und Abschmecken oder Auswählen, Bauen, Kombinieren, Verdichten, Verflüssigen von und mit Wörtern, Sätzen, Abschnitten, bis sie die einzig richtige und gültige, sagen wir die ultimative Form für das gefunden haben, was sie uns mitteilen wollen. Paul Nizon gehört zur nicht eben grossen Schar solcher Autoren. Deshalb ist sein Werk, wenn man bedenkt, dass er seit fast vierzig Jahren ausschliesslich mit seiner Schriftstellerei beschäftigt ist, vergleichsweise schmal.
Es braucht viel und lange, bis so ein Nizon-Text geboren ist, bis über Notate, Inkubations- ...