Die Zukunft ist zurzeit enorm aktuell. Das nicht erst seit die «Matrix»-Hysterie auch Kino-Abstinenzler und Philosophen erfasst hat. Was früher Umweltschützern und Müesli-Apologeten vorbehalten war, hat sich zum Volkssport entwickelt und zum Geschäft nach dem Motto: Wenn wir schon auf den Untergang zurasen, dann bitte quotengerecht.Das gilt natürlich auch für die Literatur. Science-Fiction ist in. Kaum lässt das Morgen die Kassen klingeln, suchen die Literaten von heute einen schlummernden Orwell in sich. Angefangen bei John Updike bis hin zu T. C. Boyle.
Margaret Atwood wagt sich mit ihrem neuen Roman zugegebenermassen nicht zum ersten Mal ins Morgen. Bereits in «Der Report der Ma ...