Warum wollen Buben nicht mit Mädchen spielen? Warum benutzen sie jeden erdenklichen Gegenstand als Waffe, auch wenn ihre Eltern Pazifisten sind? Warum wirken männliche Teenager immer gelangweilt? Vor vier Jahren zeigte die Neuropsychiaterin Louann Brizendine in ihrem Bestseller «Das weibliche Gehirn» auf, wie wenig sich die Forschung jahrzehntelang für die weibliche Wahrnehmung der Realität interessiert hatte. Jetzt legt die Berkeley-Professorin ein Buch über den Forschungsstand zum männlichen Gehirn vor, weil sie überzeugt ist, «dass Männer und Frauen die biologischen und sozialen Instinkte des andern Geschlechts zutiefst missverstehen. Sie sind wie Schiffe, die im Dunkeln aneina ...