Für SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr ist die Sache klar: Die Steuerinitiative ihrer Partei, die den Kantonen Mindestsätze für hohe Einkommen und Vermögen vorschreiben will, stärke die Autonomie der Kantone. «Die Kantonalregierungen werden nicht länger dem exzessiven Steuerwettbewerb ausgesetzt sein, der sie auch gegen ihren Willen dazu zwingt, die Steuern für die Reichsten herabzusetzen», begründete Fehr ihr überraschendes Fazit. Auch Claudia Friedl, Präsidentin der SP St. Gallen, beklagte, der Steuerwettbewerb schade den städtischen Zentren: «Kantone mit Zentrumslasten müssen die Steuern senken, weil es diejenigen ohne solche Lasten vormachen.»
Am letzten Samstag schlug Ev ...