Ein Wort, das mir Schauer einjagt und zu Vergänglichkeitsszenarien führt, ist «Sarkopenie». Auch weil es «Sarg» assoziiert; und das einzig Positive am Sarg ist, dass das Sterben zu Ende ist und man, so hoffe ich wenigstens, nicht die letzte, aber die ewige Ruhe gefunden hat. Das Übel an Sarkopenie ist vielmehr, dass sie mich erreicht hat, ich sehe sie im Spiegel an der faltig werdenden Haut, ich spüre den Muskelabbau, im Hirn gelegentlich auch.
Herzschlag meiner Seele.
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