Wir sprechen von Massakrieren, wenn das Töten unterlegener Gegner oder unbewaff-neter Zivilisten in einen Blutrausch übergeht. Wenn die Gewalt sich nicht mehr mit dem Töten des Feindes begnügt, sondern dessen Leib zum Ort des Exzesses macht. Dennoch ist das Massakrieren keineswegs ziellos. Seine bevorzugten Ziele sind die Sinnes- und Geschlechtsorgane der Opfer: Nasen und Ohren werden abgeschnitten, Augen ausgestochen, Geschlechtsteile abgetrennt oder mit groben Gegenständen penetriert.
Die darin sichtbar werdende Mischung aus Hemmungslosigkeit und Zielgerichtetheit macht deutlich, dass das Massakrieren ein offenkundig lustbesetzter Vorgang ist. Deswegen wird auch eher von der Stich- al ...