Nichts leichter als das: Man nehme ein Messer oder einen anderen spitzen Gegenstand, gehe auf die Strasse und steche auf den Erstbesten ein, der einem über den Weg läuft. Seit mehr als zwei Wochen praktizieren Palästinenser diese Art von Terror fast schon im Stundentakt – spontan, unkoordiniert, irgendwo im Land. Mehr als sechzig Juden wurden seit dem Beginn der jüngsten Terrorwelle angegriffen, zehn wurden ermordet, mehrere Dutzend verletzt, zum Teil schwer. Unter den Verwundeten finden sich ein Baby, zwei Jahre alt, ein Teenager, dreizehn Jahre alt, und eine Rentnerin, siebzig Jahre alt.
Das Profil der Attentäter unterscheidet sich von demjenigen früherer Terrorwellen. Es handelt s ...