In den achtziger Jahren suchte ein amerikanischer Spekulant ungarisch-jüdischer Herkunft in den Ländern des Ostblocks diskret nach Ansätzen, um den Kommunismus von innen zu sprengen. Ausserhalb der Welt der Hochfinanz kannte ihn damals kaum jemand. Heute ist sein Name allgegenwärtig: George Soros, geboren 1930, mit 25 Milliarden Dollar Privatvermögen einer der reichsten Männer der Welt.
Bekannt ist er vor allem für die Projekte, in die er Riesensummen seines Vermögens investiert. Er will die Welt verändern, träumt von einer globalen, «offenen Gesellschaft» – ein anderer Begriff für «liberale Demokratie».
«Staatsmann ohne Staat» nennt er sich selbst. In den Staaten, die e ...