Nein, sie wolle nicht über das Gesundheitswesen und ihre Erfolge in der Gesundheitspolitik sprechen, begann die niederländische Ministerin für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport, Edith Schippers, ihre Rede*. «Dieser Vortrag muss von den Dingen handeln, die mich nachts nicht schlafen lassen – von den Sorgen, die ich mir um die Zukunft meines Kindes mache.»
An jenem 16. September 2016, als die 52-jährige Ministerin Schippers, Mitglied der liberalen Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD), im vollbesetzten Saal des Debattenzentrums «Roter Hut» an der Keizersgracht in Amsterdam unaufgeregt und klar ihre Sorgen erläuterte, hätte man eine Stecknadel zu Boden fallen hören können ...