Aber es wird ja niemandem aufgezwungen», lautet oft die beschwichtigende Antwort der Gender-Freunde, wenn man sich gegen Genderstern, Doppelpunkt und Co. ausspricht. «Es regt bestenfalls zum Nachdenken an.» Das klingt lehrhaft nobel und mag für die einen sicher so sein. Dann gibt es die anderen. Und die fühlen sich wenig bemüssigt, das in zahlreichen Umfragen unmissverständlich ausgedrückte «Nein» zur Gendersprache einer grossen Mehrheit der Gesellschaft zu akzeptieren – und führen es mancherorts, so scheint’s jedenfalls, mehr oder weniger durch die Hintertür ein: Schulen, Universitäten, Behörden, Unternehmen. Gewiss handeln sie mit bester Absicht – im Namen der Sic ...