Das Kunsthaus Zürich zeigt gegenwärtig die Retrospektive «Fragen?&?Blumen» von Peter Fischli und David Weiss. Und den -international bekanntesten Schweizer Künstlern werden so fraglos Blumen zugeworfen, dass sie fast schon unser Mitleid verdienen. Ihre Apostel, die sich von jeder distanzierten Kunstkritik verabschieden, überbieten sich darin, uns zu sagen, «warum alle Fischli und Weiss lieben» (Tages-Anzeiger), warum sie «die Besten» (Das Magazin), warum ihre Werke «Geschenke an die Menschheit» (NZZ am Sonntag) sind. Über eine blosse Bestätigung des Bilanz-Art-Rankings, wo Fischli/Weiss seit Jahren ganz oben thronen, geht das affirmative bis kryptische Geschwätz selten hin ...